Spur der Bäume

Die Spur der Bäume des Jahres am Naturlehrpfad Graupa

Bei der Neugestaltung des Naturlehrpfades Graupa durch den Heimatverein fiel den Bearbeitern auf, dass am Pfad selbst bzw. in unmittelbarer Nähe davon fast alle Arten der als „Baum des Jahres“ ausgewählten Bäume als natürliches Vorkommen vorhanden waren.

Als 2011 die äußerst selten gewordene Elsbeere Baum des Jahres wurde, pflanzte der Verein am Eingangstor zum Naturlehrpfad im Schlosspark ein Exemplar davon. Diese Aktion war Anlass zur Anlage der „Spur der Bäume des Jahres“ in Graupa. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung Pirna und dem Staatsbetrieb Sachsenforst besteht das Ziel, eine vollständige Sammlung aller Arten der Bäume des Jahres in Graupa zeigen zu können.

Fast alle der bisher seit 1989 nominierten Arten waren in Graupa zu finden oder wurden durch Neupflanzungen ergänzt. Viele von ihnen finden Sie bereits im Graupaer Schloss- und Tschaikowskipark sowie entlang des Graupaer Naturlehrpfades.

Erläuterungen und Standorthinweise finden Sie in Heft VII der Broschürenreihe des Vereins ProGraupa e.V. „Graupaer Geschichte und Geschichten“: „Die schönsten Wanderwege Graupas“.

Karte

 

Die Aktion „Baum des Jahres“

Um den Wert der Bäume in der Gesellschaft herauszuheben, wird in vielen Ländern ein Baum des Jahres gewählt. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in den Ländern unterschiedliche Aktionen durchgeführt. Auch die Baumauswahl richtet sich dabei nach dem lokalen Vorkommen. Die Wahl wird in den verschiedenen Ländern unterschiedlich von öffentlichen Stellen oder mit den Bäumen befassten Organisationen getroffen.

In Deutschland gibt es diese Aktion seit 1989.

Jedes Jahr im Oktober wird der Baum des Jahres von der „BAUM DES JAHRES – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ (vormals Menschen für Bäume) und durch deren Fachbeirat, das „Kuratorium Baum des Jahres“ (KBJ), für das darauf folgende Jahr bestimmt. Das Kuratorium hat die Aufgabe, den jeweiligen Baum des Jahres auszuwählen und der „Baum des Jahres-Stiftung“ zur Ausrufung vorzuschlagen. Es berät zudem den Stiftungsvorstand bei Fragen, die den Baum des Jahres betreffen.

Stiftung und Kuratorium nehmen gern Vorschläge (Baumarten für die kommenden Bäume des Jahres) aus der Bevölkerung für ihre Beratung entgegen.

Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung („Baum des Jahres Stiftung“)
Vorstand: Dr. Silvius Wodarz (Präsident), Stefan Meier, Prof. Dr. Andreas Roloff
Postadresse: Kneippstr. 15, 95615 Marktredwitz, Tel: 09231/985848
www.baum-des.jahres.de , info@baum-des-jahres.de

Baum des Jahres LogoNaturlehrpfad Graupa

 

Übersicht der Bäume des Jahres:

1989 - Stiel-Eiche - (Quercus robur)
1990 - Rotbuche - (Fagus sylvatica)
1991 - Sommerlinde (Tilia platyphyllos)
1992 - Bergulme (Ulmus glabra)
1993 - Speierling (Sorbus domestica)
1994 - Eibe (Taxus baccata)
1995 - Spitzahorn (Acer platanoides)
1996 - Hainbuche (Carpinus betulus)
1997 - Eberesche (Sorbus aucuparia)
1998 - Wildbirne (Pyrus pyraster)
1999 - Silber-Weide (Salix alba)
2000 - Sand-Birke (Betula pendula)
2001 - Esche (Fraxinus excelsior)
2002 - Wacholder (Juniperus communis)
2003 - Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
2004 - Weißtanne (Abies alba)
2005 - Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
2006 - Schwarz-Pappel (Populus nigra)
2007 - Waldkiefer (Pinus sylvestris)
2008 - Walnuss-Baum (Juglans regia)
2009 - Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
2010 - Vogelkirsche (Prunus avium)
2011 - Elsbeere (Sorbus torminalis)
2012 - Europäische Lärche (Larix decidua)
2013 - Holzapfel (Malus sylvestris)
2014 - Traubeneiche (Quercus petraea)
2015 - Feldahorn (Acer campestre)
2016 - Winterlinde (Tilia cordata)
2017 - Fichte (Picea abies)
2018 - Edelkastanie (Castanea sativa)
2019 - Flatterulme (Ulmus laevis)
2020 - Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia)
2021 - Stechpalme (Ilex aquifolium)
2022 - Rotbuche (Fagus sylvatica)

 

 

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